Das Leben auf Koh Kood im Sonevia Kiri Resort genießen

Irgendwann musste unsere Zeit auf Koh Mak ja leider zu Ende gehen. Unser nächster Stop hieß: Koh Kood. 

Von Koh Mak ging es wieder mit dem Speedboot nach Koh Kood (400 TB). Die Überfahrt hat erstaunlich lange gedauert, da das Boot alle Passagiere zu ihren Hotels gebracht hat und ist dabei nicht wirklich systematisch vorgegangen und musste deshalb ein paar Mal extra hin und her fahren.

Koh Kood haben wir im Soneva Kiri gewohnt. Wir waren schon ganz gespannt auf diese Resort, was bekannt für sein ökologischen und nachhaltigen Still.  Am Pier wurden wir von Jane und einem Fahrer abgeholt. Jane sollte für die drei Tage im Soneva Kiri unsere ‚Ms. Friday’ sein. Im Soneva Kiri hat jede der 36 Villen seine eigene ‚Ms. Friday’, die sich um die Belange und Wünsche der Gäste kümmert. 

 

Erkundungstour durch das Soneva Kiri

Das Gelände von Soneva Kiri ist riesig, weshalb jede Villa ein Golfwagen hat mit dem die Gäste sich auf dem Gelände bewegen können. Jede der Villen hat ihren eigenen Garten und Poolbereich. Wir hatten Glück und unsere Villa hatte sogar einen eigenen kleinen Strand. Aber das Beste an der Villa war das Badezimmer. Das besondere daran war, dass es komplett draußen war, sodass man draußen geduscht hat, gebadet hat oder sich die Zähe geputzt hat. Das war wirklich einmalig!

 

ECO-Garten und Abendessen im „The View“

Am Nachmittag haben wir eine Tour durch die Gemüsegärten des Resorts, sowie die Recyclinganlagen und biologischen Kläranlagen gemacht. In den Gemüsegärten wird ein Großteil der Lebensmittel, die in den Restaurants des Soneva Kiri Resorts verwendet werden, angebaut. Und alles biologisch! Wirklich klasse!

Den Abend haben wir dann im Restaurant „The View“ mit Blick auf den Sonnenuntergang ausklingen lassen. Man muss sagen, dass Restaurant trägt seinen Namen zu Recht!

 

Der Nam Tok Klong Yai Kee Wasserfall und das Benz Restaurant

Am nächsten Tag sollte es eigentlich zum Schnorcheln gehen doch leider wurden auf Grund des schlechten Wetters der Schnorchelausflug und auch die Tour zum North Beach abgesagt. Als Alternative sind wir dann zum Wasserfall „Nam Tok Klong Yai Kee“ spaziert. Das Besondere am „Nam Tok Klong Yai Kee“ ist, dass man sogar auf den Wasserfall klettern kann und herunterspringen kann. Ein wirklich tolles Erlebnis. 

 

Entspannen im TreePod und im Wellnessbereich

Aber auch der Nachmittag im Soneva Kiri sollte ereignisreich bleiben. Für einen Nachmittagssnack wurde für uns das TreePod gebucht. Das TreePod ist eine Art Vogelnest mit Bänken und Stühlen mit dem man sich in die Baumwipfel ziehen lassen kann. Hoch oben in den Baumwipfel haben wir unseren Snack mit einer unglaublichen Aussicht auf das Meer genoßen.

Nach dem TreePod ging es weiter in den Wellnessbereich des Soneva Kiris zu einer unglaublich entspannenden Massage. Des Wellnessbereich ist traumhaft zwischen hohen Bäumen und Bambussen angelegt. Durch die Weitläufigkeit des Soneva Kiris ist im Wellnessbereich die absolute Ruhe garantiert und man kann super entspannen. 

 

Abendessen in den Klong Yai Kee Mangroven 

Das Benz Restaurant liegt idyllisch in den Klong Yai Kee Mangroven. Zum Abendessen gab es Thailändisch und es war unglaublich lecker! Das Benz verwendet für seine Gerichte ausschließlich lokal angebaute Zutaten und Fisch von einheimischen Fischern. Das Menü war so reichhaltig und lecker, dass wir am Ende mehr als satt waren. Wer einmal super leckeres Thai-Essen in einer sehr schönen Umgebung genießen möchte, dem ist das Benz Restaurant wärmstens ans Herz zu legen. 

 

Der Klong Chao Wasserfall

Vor unserer Abreise haben wir noch etwas Koh Kood erkundet. Zu erst ging es zum Klong Chao Wasserfall, der ca. eine halbe Stunde vom Soneva Kiri entfernt liegt. Von dem Parkplatz muss man noch einmal gut 10 Minuten zu Fuß gehen bis man den Wasserfall erreicht. Der Klong Chao Wasserfall ist definitiv ein Besuch wert und das schöne hier ist wieder, dass man   sich in dem kalten Wasser eine wohlverdiente Abkühlung genehmigen kann. Im Vergleich zum Meerwasser hat das Wasser von dem Wasserfall eine sehr angenehme Temperatur und verschafft wirklich eine Abkühlung.

Nach dem Wasserfall ging es noch für ein paar Stunden an den Strand bevor es mit dem hoteleigenem Flieger zurück nach Bangkok ging. 

 

 

Koh Mak – Die Insel zum Relaxen

Koh Mak ist eine kleine Insel südlich von Koh Chang auf der größtenteils Kautschuk angebaut wird. In einem der unzähligen Verkaufstände, die es in jedem der kleinen Orte gibt, haben wir uns am Vortag für ein Ticket für eine Speedbootüberfahrt für 600 TB gekauft. Es gibt auch noch Überfahrten mit langseren Booten, die auch etwas billiger sind. In dem Ticket war außerdem die Abholung vom Hotel und die Fahrt zum Pier, was wirklich praktisch war.

 

Ankunft auf Koh Mak

Koh Mak präsentierte sich bei unserer Ankunft von seiner besten Seite mit strahlenden Sonnenschein, schönen Stränden und kristallklarem Wasser. Am Pier von Koh Mak wurden wir von unserem Hotel abgeholt, da es auf der Insel keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Schon bei der Ankunft konnte man merken, dass Koh Mak noch lange nicht so touristisch ist, wie Koh Chang. Es war wunder schön ruhig und idyllisch. Perfekt um ein paar Tage zu relaxen.

Am Nachmittag haben wir uns einen Roller im Hotel gemietet und sind damit zu einem Strand in der Nähe unseres Hotels gefahren. Roller fahren ist die einzige Möglichkeit sich auf der Insel fortzubewegen. Das Fahren ist aber deutlich einfacher als auf Koh Chang, weil die Straßen sehr flach sind und es so gut wie keinen Verkehr gibt. Also perfekt für Anfänger!

 

Kajak fahren auf Koh Mak

Auch auf Koh Mak wollten wir wieder Kajak fahren und zu einer kleinen Insel fahren, die vor Koh Mak liegt. Zuerst ging es mit dem Roller durch Kautschukplantagen in einen kleinen Ort im Südwesten der Insel. Dort haben wir uns direkt am Strand ein Kajak gemietet und sind nach Koh Rayang Nai aufgebrochen. Unterwegs hatten wir wieder, wie schon auf Koh Chang, die dem Wind zu kämpfen. Aber diesmal sind wir angekommen!

Auf Koh Rayang Nai gibt es eine kleine Bucht mit einem herzlichen Sandstrand. Auch hier waren wir wieder komplett alleine waren und einen ungestörten Nachmittag mit Schnorcheln und Lesen verbracht haben.

 

Nach zwei Tagen auf Koh Chang ging es am nächsten Tag weiter nach Koh Kood, die noch etwas südlicher als Koh Mak liegt.

 

 

Rollertour auf Koh Chang

Nach ein paar Tagen in Bang Bao sind wir in ein neues Hotel gezogen, dass etwas weiter nördlich in Kai Bae lag. Da wir erst am Nachmittag einchecken konnten, haben wir uns für den Tag einen Roller gemietet. In Kai Bae gab es etliche Läden bei denen man sich einen Roller mieten kann. Wir haben für einen Tag 200TB an Miete bezahlt.

Koh Chang ist sehr hügelig, ja fast schon bergig, wodurch die Straßen auch recht steil und kurvig. Aber nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt und auch die Straßenverhältnisse sind wirklich sehr gut. An der Ostküste sind die Straßen flacher und es gibt auch deutlich weniger Verkehr als an der Westküste, wo die meisten Ortschaften mit Hotels sind.

 

Than Mayom Wasserfall

 

Unser erster Stop war der Than Mayom Wasserfall (Eintritt: 200TB) an der Ostküste. Es war ein schöner, kleiner Wasserfall, den wir fast für uns alleine hatten. Um zum dem Wasserfall zu gelangen muss man ca. 15 – 20 Minuten gehen, wobei man auch etwas klettern und einen Fluss durchqueren muss. Wer möchte kann am Wasserfall noch ein kleines Bad nehmen. Aber Vorsicht, nicht zu nah an den Wasserfall heranschwimmen, denn sonst gibt es böse Worte von dem Wachposten. Das kühle Wasser war aber herrlich bei der Hitze. Uns fiel es richtig schwer weiterzufahren.

 

Mangrovenwald – Ban Salak Kok

 

Weiter ging es entlang der Ringstraße. Vorbei ging es an schiefen Häusern, charmanten Händlern und endlos vielen Palmen. Es war einfach paradiesisch – und so ruhig! (vor allem verglichen mit der anderen Seite der Insel). Hier und da gibt es mal einen Hinweis, dass ein neues Resort gebaut werden soll, aber wirklich viele Hotels haben wir nicht gesehen.

Irgendwann mussten wir uns entscheiden – links oder rechts weiterfahren. Frei aus dem Bauch heraus haben wir uns für links entschieden, denn dort sollte es einen interessanten Weg durch die Mangroven geben.

Die Straße wurde in einem Dorf irgendwann richtig schmal. Wir waren uns nicht ganz sicher, ob wir weiterfahren durften und haben unseren Roller erstmal geparkt. Da haben wir auch gemerkt wie hungrig wir eigentlich sind. Wir sind dann raus zwischen den Häusern auf einen Steg. Das war schon interessant zu sehen, wie die Leute auf Stelzenhäusern leben. Wir konnten praktisch direkt in die offenen Wohnzimmer schauen. Nach dem leckeren Essen wurden wir irgendwie so müde und deswegen haben wir uns dazu entschieden zurückzufahren. Und das war auch gut so, denn kaum waren wir wieder „zu Hause“, fing es so richtig doll an zu regnen. Bei den steilen Straßen ist es sicherlich kein Vergnügen bei starkem Regen auf dem Roller unterwegs zu sein. Wir sind dann runter zum Strand gegangen und haben probiert die Blitze über dem Wasser zu fotografieren.

Zum Abendessen haben wir uns richtiges Inselessen gegönnt. Einen ganzen gegrillten Fisch (selbst ausgesucht), ein halbes Kilo Riesengarnelen und leckeren Reis. Himmlisch. Wir sind aus dem Schwärmen gar nicht wieder rausgekommen.

So lässt es sich definitiv auf Koh Chang gut aushalten!

 

Tipps für eine Rollertour auf Koh Chang

 

  • Schaut euch den Roller genau an und zeigt dem Vermieter die Mängel die ihr am Roller gefunden habt (natürlich bevor ihr losfahrt)
  • Besteht auf einen Helm! Wir haben einige Unfälle auf den steilen Straßen gesehen
  • Nehmt euch die Zeit bis ganz auf die andere Seite der Insel zu fahren – es lohnt sich! Die Straßen sind leerer und es fährt sich deutlich entspannter, weil es auch nicht so hügelig ist.
  • Wenn ihr ungeübt im Rollerfahren seid, dann empfiehlt es sich nur am Tag unterwegs zu sein, denn die Straßen auf der Insel sind unbeleuchtet.
  • Bedenkt, dass man eigentlich einen internationalen Führerschein benötigt um in Thailand Rollerfahren zu dürfen.

 

Kajak fahren und Strandleben auf Koh Chang

Nach einem reichhaltigen Frühstück haben wir uns im Hotel ein Kajak gemietet und wollten damit der Küste entlang Richtung Osten fahren zu einem 6km entfernten Strand.

Es war heute leider sehr windig und wellig und deshalb mussten wir unseren Versuch nach 1/3 der Strecke einstellen, aber was soll’s! Bei gutem Wetter ist der Strand auf jeden Fall gut mit dem Kajak erreichbar und ein tolles Ausflugsziel.

Den Nachmittag haben wir dann damit verbracht am Strand zu lesen, Kokosnuss zutrinken und zu schlafen.

Zum Abendessen sind wir dann mit dem Hotelshuttle nach Bangbao gefahren. Auf dem Pier in Bang Bao gibt es eine Vielzahl an netten Lokalen. Wer auf Koh Chang nach Einbruch der Dunkelheit Taxi fahren möchte sollte sich auf horrende Preise einstellen. Für die 5-minütige Fahrt zurück zum Hotel sollten wir 200TB bezahlen. Das war uns dann doch zu viel, weil die gleiche Strecke tagsüber nicht einmal die Hälfte kosten. Wir sind dann zu Fuß zurück zum Hotel gegangen.

 

 

Kajak fahren an der Westküste & Tauchen auf Koh Chang

Heute haben wir uns wieder ein Kajak im Hotel gemietet und haben die kleine Insel Koh Suwan, die ca. 2km von der Küste entfernt liegt, als Ziel auserkoren. Heute war das Meer flach wie ein See und es war komplett windstill. Diesmal sollte es also kein Problem sein ans Ziel zu kommen, wie noch vor ein paar Tagen. Etwas südlich von Koh Suwan liegt noch eine ganz kleine recht felsige Insel, die man auch anfahren könnte. Jedoch hat die Insel nur einen sehr kleinen Strand zum Anlegen.

Wir haben ungefähr 45min von Kai Kae Beach bis nach Koh Suwan gebraucht, haben es aber auch sehr gemütlich angehen lassen. Auf Koh Suwan angekommen, haben wir uns sofort unsere Schnorchelausrüstung geschnappt und sind ins Wasser gesprungen. Doch leider wurden wir total enttäuscht. Da das Wasser um die Insel recht flach ist, wurde die ganze Unterwasserwelt von all den Besuchern kaputtgetreten und in nächster Umgebung zum Strand waren so gut wie keine Fische mehr zu sehen. Wir sind dann entlang der Küste nach Norden geschnorchelt und so weiter man dem Hauptanlegeplatz wegkommt umso schöner wird die Unterwasserwelt wieder und wir konnten doch noch einige Fische beobachten.

Eine weitere mit dem Kajak einfach zu erreichende Insel ist Koh Man Nai. Nach Koh Man Nai startet man am besten vom südlichen Ende Kai Kae Beachs. Von dort ist es maximal ein Kilometer bis nach Koh Man Nai.

Für erfahrene Kajakfahrer gibt es noch die drei Inseln Koh Yuak, Koh Pli und Koh Man Nok, die angesteuert werden können. Da diese aber ca. 4km vor der Küste liegen, ist die Tour wirklich nur für erfahrene Kajakfahrer zu empfehlen.

Nachdem wir von unserer Kajaktour zurückgekommen sind, haben wir uns beide noch eine Massage am Strand gegönnt. Ein super Tipp ist es einfach den schmalen Strand von Kai Kae Beach entlang zu schlendern und einfach zu schauen, wo es eine Massage gibt. Mit dem Meeresrauschen im Hintergrund war die Massage gleich doppelt so schön. Massagen in Thailand sind ein wirkliches Muss!

 

Tipps für eine Kajaktour auf Koh Chang

  • Achtet auf das Wetter. Bei Gegenwind ist es besonders anstrengend.
  • Nehmt euch genug zu trinken mit. Unterwegs gibt es nämlich nichts zu kaufen.
  • Sonnencreme nicht vergessen
  • Schnorchelausrüstung muss unbedingt dabei sein, damit man auch die Unterwasserwelt erkunden kann.
  • Ein paar Snacks machen das entspannen auf der Insel perfekt.
  • Wasserfester Packsack, um Handy, Kamera und andere Ausrüstung zu transportieren.

 

Tauchen auf Koh Chang

 

Wir wollten auf Koh Chang unbedingt tauchen gehen, auch wenn es nicht die beste Saison zum Tauchen war. In Bang Bao gibt es ein paar verschiedene Tauchschulen mit denen man Tauchen gehen kann. Wir haben uns recht schnell für BB Divers entschieden, weil sie auf uns den besten Eindruck gemacht haben und der hat sich auch absolut bestätigt!

Wir waren zwei Tage mit den BB Divers tauchen. An beiden Tagen haben wir drei Tauchgänge gemacht. Am ersten Tag haben wir noch einen kleinen Auffrischkurs gemacht, weil es doch schon einige Jahre her war seit wir das letzte Mal tauchen waren.

Unser Dive-Instructor war an beiden Tage Chris aus Südafrika. Er war ein wirklich super Dive-Instructor, vor den Tauchgängen haben wir immer gemeinsam besprochen, wo wir lang tauchen, was wir unter Wasser alles sehen könnten und auch beim Tauchen selbst war das Tempo einfach perfekt auf uns abgestimmt, so dass wir uns die ganze Zeit pudelwohl gefühlt haben.

Das Highlight war der erste Tauchgang am zweiten Tag bei dem wir am Wrack der HTSC Chang tauchen waren. Es war unglaublich, wie viele Fische wir am Wrack gesehen haben. Einfach wunderbar. Da wir Anfang November, kurz nach oder am Ende der Regenzeit, tauchen waren, war die Sicht unter Wasser leider nicht ganz so gut, aber trotzdem waren es sechs sehr schöne Tauchgänge. Am nächsten Tag haben wir auf Facebook gesehen, dass die BB Diver ein Video gepostet haben, wo sie am Tag nach unserem Tauchgang am Wrack einen Walhai dort gesehen haben. Also wenn ihr Glück habt könnt ihr sogar Walhaie beim Tauchen auf Koh Chang sehen.

Zurück im Hotel mussten dann noch alle Sachen wieder gepackt werden, denn am nächsten Tag ging es nach Koh Mak.

 

 

Anreise von Bangkok nach Koh Chang

Wie kommt man am besten von Bangkok auf die Insel Kuh Chang? Am schnellsten geht es mit dem Flugzeug, das war uns aber zu teuer. Deswegen haben wir uns für den Bus entschieden. Obwohl es nur ca. 350 km von Bangkok nach Koh Chang sind, dauert die Anreise doch einen ganzen Tag.

Um 7 Uhr morgens ging es mit dem Taxi vom Hotel los. Erste Station war der Eastern Bus Terminal. Die Fahrt dorthin dauert zu Glück nur ein paar Minuten. Am Eastern Bus Terminal haben wir uns dann unsere Tickets bis nach Trat gekauft. Glücklicherweise mussten wir nur 30 Minuten auf unseren Bus warten und schon ging es los. Vom Eastern Bus Terminal fahren etliche Busse jeden Tag bis Trat, man muss also die Tickets nicht im voraus kaufen.

Vom Eastern Bus Terminal geht es dann mit dem Bus in ca. 5 ½ Stunden nach Trat (230TB). In Trat muss man in ein Tuk Tuk umsteigen, dass einem von der Busstation bis zum Fähranlieger bringt (70TB), die Fahrt dauert mit dem Tuk Tuk dauert aber nur ca. 30 Minuten und auch die Fährfahrt (150TB Hin- und Zurück) dauert nur ca. 30min.

Auf Koh Chang angekommen, warten gleich an der Fähre Minibusse, die die Touristen einsammeln und die Westküste abfahren. Die Fahrt nach Bang Bao, das südliche Ende Koh Changs, hat nochmal ca. 1 Stunde gedauert. Im Ganzen hat die Reise von Bangkok bis Koh Chang 10 Stunden gedauert. Auch wenn man auf dem Weg ein paar Mal umsteigen muss, ist es eigentlich nie schwer den Weg nicht zu finden, da die Einheimischen meistens schon wissen, wo du hinwillst und dir geduldig den Weg zeigen.

In Bang Bao haben wir in dem sehr schönen Bungalow Resort „Changpura“ in unmittelbarer Nähe zum Strand gewohnt. Endlich waren wir am Strand angekommen! Hallo Inselleben 🙂

 

 

Taling Chan & Wat Arun

Heute Morgen hat es leider geregnet. Das war aber nicht weiter schlimm, weil es eine perfekte Möglichkeit war, den Wecker nochmal etwas später zu stellen.

Der Plan für heute war es einen Schwimmenden Markt zu besuchen – ein Muss für jede Thailandreise. Da wir aber nur begrenzte Zeit in Bangkok haben, wollten wir nicht einen halben Tag für die An- und Abreise verschwenden. Wir haben uns deshalb entschieden zum Taling Chan Floating Market zu fahren, der sehr stadtnah ist.

 

Anreise nach Taling Chan

 

Die Anreise nach Taling Chan aus dem Zentrum von Bangkok ist wirklich einfach und angenehm. Man fährt mit dem MRT bis nach Hua Lamphong, zu der Zeit noch Endstation. Die Strecke soll aber weiter gebaut werden, wenn die weitere Strecke fertig gestellt ist, dann macht es sicher Sinn noch etwas weiter mit dem MRT zu fahren. Wir mussten aber in Hua Lamphong aussteigen und sind von dort aus mit dem Taxi bis nach Taling Chan gefahren.

Unser Taxifahrer war einfach super! Er war ein absoluter Deutschland- und Fußball-Fan und hat die ganze Zeit von deutschen Fußballern erzählt und sich super gefreut, wenn wir sie auch kannten. Zum Schluss hat er uns noch ein paar nette Tipps gegeben. Wenn nur alle Taxifahrten in Bangkok so angenehm wären.

 

Taling Chan – Schwimmender Markt

 

Der Taling Chain Floating Markt war doch sehr klein. Es gab gerade genug Boote, dass er noch als Floating Markt durchging. Aber trotzdem war es eine sehr schöne Atmosphäre auf dem Markt und es war sehr nett anzuschauen. Wir haben uns auf dem Markt gegrillte Garnelen für nur 300TB bestellt – einfach nur köstlich. Um den Floating Market herum gibt es noch etliche normale Stände, wo man von Souvenirs bis Gemüse alles kaufen kann. Für die jenigen, die nicht so viel Zeit in Bangkok haben oder nicht so weit zu einem der anderen Schwimmenden Märkte fahren möchte für den ist Taling Chan eine sehr schöne Alternative.

Danach sind wir noch zu einem Tempel ganz in der Nähe spaziert, wo es auch noch ein paar Stände mit allerhand Krimskrams gab. Wir haben uns aber nur einen Thai Black Tea und einen Mango Smoothie bestellt und uns etwas an den Fluss gesetzt, um das bunte Treiben zu beobachten.

Der ursprüngliche Plan war es wieder mit dem Taxi zurück in die Stadt zu fahren, wir haben uns dann aber doch für die Fahrt mit einem Boot entschieden, weil wir die Stadt auch gerne vom Wasser einmal sehen wollten. Der Teeverkäufer hat uns für 500TB ein Boot gemietet und schon ging es los in Richtung Stadt.

 

Wat Arun – Tempel der Morgenröte

 

Die Bootsfahrt von Taling Chan zum Wat Arun war wirklich sehr schön. Vom Boot aus hat man nochmal einen ganz anderen Blick auf die Stadt.

Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie viele Boote am Tempel Wat Arun anlegen, Touristen absetzen und sofort wieder ihre Fahrt fortsetzen. Wichtiger Hinweis: man darf Wat Arun nur mit bedeckten Schultern betreten, deshalb ist es gut ein Tuch oder T-Shirt dabei zu haben. Ansonsten kann man sich vor Ort aber auch alles Nötige leihen. Es muss also niemand draußen bleiben. Das Design mit seinen tausenden kleinen Steinchen ist wirklich einmalig. Was das für eine Arbeit gewesen sein muss! Wir sind einige Zeit durch den Tempel geschlendert und sind dann zurück nach Sukhumvit gefahren.

Zurück im Hotel mussten wir noch unsere Sachen packen, denn morgen sollte es endlich nach Kot Chang losgehen!

 

 

Ayutthaya an einem Tag

Der ursprüngliche Plan für den Tag war eigentlich, einen der berühmten schwimmenden Märkte außerhalb von Bangkok zu besuchen. Aber wie so oft kommt es anders, als man es denkt. Die beste Zeit die schwimmenden Märkte zu besuchen, soll der frühe Morgen sein – das Bett war aber viel zu gemütlich und unsere Lust aufzustehen und uns durch den dichten Verkehr in Bangkok zu schlagen, war alles andere als reizvoll.

Also haben wir uns ein ordentliches Frühstück im 39. Stock gegönnt – inklusive Traumaussicht. Spontan haben wir unseren Plan geändert mit dem Zug nach Ayutthaya zu fahren, eine „kleine“ Stadt etwa 70 Kilometer nördlich von Bangkok.

Wir haben das Ticket nach Ayutthaya direkt am Hauptbahnhof am Schalter gekauft. Ein Ticket „Standee“ (also ohne Sitzreservierung) in der 3. Klasse für 20 Bat. Wir haben unseren Ohren kaum getraut, aber für so wenig Geld kamen wir bis nach Ayutthaya. 70 Kilometer Zugfahren klingt ja auch im Stehen OK – aber lasst euch nicht täuschen: 70 Kilometer Zugfahren in Thailand haben nicht die gleiche Fahrzeit wie 70 Kilometer in Europa J Letztlich hätten wir uns einen Sitz gewünscht. Es war unglaublich voll, sehr heiß und wir konnten tatsächlich nirgendwo sitzen. Das bedeutete 2 Stunden in der Hitze gedrängelt stehen. Für die Rückfahrt hatten wir uns dann vorgenommen die 2. Klasse zu nehmen.

 

Unterwegs in Ayutthaya

 

Im Zug nach Ayutthaya haben wir Mosu aus China kennengelernt. Wir haben beschlossen die Stadt gemeinsam zu erkunden und uns die Kosten für ein Tuk Tuk zu teilen. Wir haben zuvor gelesen, dass man nicht die Tuk Tuks direkt vor dem Bahnhof nehmen sollte, da sie wohl deutlich mehr als üblich für die Rundtour verlangen. Also sind wir ein bisschen gegangen und haben letztlich einen Tuk Tuk Fahrer gefunden, mit dem wir einen Preis von 900 TB für 4 Stunden Fahren verhandelt haben. Ob das ein guter oder schlechter Preis war, können wir leider nicht sagen 😉

 

Tempelhopping

 

Letztlich waren wir auch nicht nur 4 Stunden, sondern satte 6 Stunden unterwegs – für 1500 TB. Aber es hat sich definitiv gelohnt! Die Stadt ist ein Sightseeing-Traum und 4 Stunden hätten nie und nimmer gereicht. Selbst in 6 Stunden haben wir nur einen Bruchteil der ganzen Tempelanlagen gesehen.

Der Tuk Tuk Fahrer fuhr uns von Tempel zu Tempel und hat draußen immer auf uns gewartet. Das war wirklich praktisch, denn die Strecken zwischen den einzelnen Tempeln waren teilweise recht weit. Theoretisch kann man die Tour auch mit dem Fahrrad machen, aber wir waren ja nur einen Tag dort und wollten so viel wie möglich sehen. Außerdem das wäre es uns definitiv zu heiß gewesen.

Nach ein paar Tempeln wurden wir hungrig. Der Tuk Tuk Fahrer hat uns dann zu einem völlig überteuerten (aber immerhin sehr leckeren) Restaurant gefahren – der Tourenstop für gefühlt alle Ayutthaya-Besucher. Nach dem Essen ging es aber auch schon weiter. Letztlich haben wir etwa insgesamt 8 Tempelanlagen angesehen – eine schöner als die andere. Für 6 der vielen Tempel gibt es übrigens auch ein Kombiticket für 220 TB. Das lohnt sich aber auch nur, wenn man alle 6 Tempel ansieht.

 

Zurück nach Bangkok

 

Bevor es für uns zurück nach Bangkok ging, haben wir noch in einem Restaurant gegenüber des Bahnhofs zu Abend gegessen. Sehr lecker und sehr preisewert. Ein perfekter Abschluss für unseren Besuch in Ayutthaya.

Für die Rückfahrt nach Bangkok wollten wir unbedingt einen Sitzplatz haben. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen 2. Klasse Tickets mit Sitz für 65 TB pro Person zu kaufen. Trotz der vielen kleinen Kakerlaken im Zug war es herrlich zu sitzen und sich den Fahrtwind um die Nase wehen zu lassen.

Ayutthaya hat uns super gut gefallen und wir können nur jedem empfehlen sich diese fantastische Stadt anzusehen. Überall diese faszinierenden Tempel und verwunschenen Gebäude – und das nur 70 Kilometer von Bangkok entfernt. Ayutthaya ist definitiv einen Besuch wert!

 

Auf nach Bangkok

Endlich Urlaub! Endlich Thailand! Tagsüber hieß es noch arbeiten, aber abends ging es dann von Zürich mit Oman Air nach Thailand. Oman Air ist eine wirklich gute Airline und das Entertainment Programm war auch echt gut (besonders wichtig für Christiane ;-)) – die Zeit verging wie im Fluge. Mit Oman Air hatten wir einen Zwischenstopp in Muskat und vom Flughafen konnten wir bei Sonnenaufgang einen kurzen Blick auf die grandiose Landschaft des Omans erhaschen. Wirklich beeindruckend! Wir waren begeistert und wollen uns den Oman einmal ansehen, doch das müssen wir auf ein anderes Mal vertagen.

Abends um 18 Uhr sind wir dann endlich in Bangkok gelandet. Die Einreise hat nochmal 1 ½ Stunden gedauert. Vom Flughafen haben wir ein Taxi mit Taxameter in die Stadt genommen. Bis zur Sukhumvit Station haben wir für das Taxi etwa 450 TB bezahlt.

 

Der erste Abend in Bangkok

 

Bei unserer Ankunft wurden wir herzlichst in unserem Hotel „The Continent“ empfangen. Das Zimmer war einfach super und die Aussicht erst Recht. Wir hätten den ganzen Abend den Verkehr und das Treiben auf den Straßen aus dem 26. Stock beobachten können. Aber wir haben uns dann doch noch dazu entschieden Essen zu gehen. Überraschenderweise war es gar nicht so einfach einen Essensstand zu finden, da Sukhumvit eher ein Stadtteil mit vielen Bürogebäuden ist. Aber irgendwann haben wir dann doch noch etwas Leckeres zu essen gefunden. Wegen der Zeitverschiebung wurden wir immer aktiver je später es wurde. Christiane hat dann noch eine Fußmassage und Pedicure bekommen. Danach ging es dann aber zurück in Hotel, wo wir noch etwas im Rooftop-Pool planschen waren – denn trotz später Stunde war es noch mega warm und schwül.

 

Aussicht vom Golden Mount

 

Nach einem traumhaften Sonnenaufgang und einem leckeren Frühstück ging es mit dem Sky Train (BTS) zum Victory Monument. Von dort aus haben wir dann den Bus zum Golden Mount genommen. Das hat aber auch nur mit der Hilfe einer sehr netten Frau an der Bushaltestelle geklappt, die uns gezeigt hat, welchen Bus wir nehmen sollen. Eine weitere Frau hat unsere Konversation mitbekommen und der Assistentin des Busfahrers erklärt wo wir hinwollten, damit sie uns dann Bescheid sagen kann, wenn wir aussteigen müssen. Das war wirklich eine sehr nette Erfahrung, die wir da machen durften.

Aber nur wenig später haben wir dann auch noch eine gegensätzliche Erfahrung machen. Wir waren gerade dabei uns ein sehr schönes Gebäude in der Nähe des Golden Mounts anzuschauen, als uns ein Mann in ein anfangs sehr nettes Gespräch verwickelte – doch als er dann sagte, dass der Golden Mount heute geschlossen hätte und dass heute alle Fahrten innerhalb der Stadt auf Anordnung der Regierung nur 10 TB kosten würden, wurden wir etwas misstrauisch. Und als wir dann sein Angebot für eine Tour ablehnten, wurde er recht böse. Wir haben ihn dann einfach stehen lassen und sind weiter zum Golden Mount geschlendert (der natürlich geöffnet hatte). Also immer aufgepasst, wenn euch jemand eine Tour verkaufen will!

Wir sind dann sämtliche Treppen bis nach ganz oben des Golden Mounts gestiegen. Bei den Temperaturen war das wirklich kein Vergnügen. Die Aussicht von oben war dann aber eine verdiente Entschädigung – der Blick über die Stadt ist wirklich toll und die Anstrengung wert. Vom Golden Mount ging es danach mit einem Tuk Tuk zum Thewet Peer. Von dort aus wollten wir eine Canal Tour machen, aber die waren uns dann doch zu teuer. An Stelle der Canal Tour haben wir dann eine Fähre zum Peer No. 6 genommen, um uns China Town anzuschauen.

 

China Town und Thai Cuisine

 

China Town war einfach crazy! So viele verschiedene Stände und Buden, wo man einfach alles kaufen konnte. Die Gassen waren recht eng und fast wie ein Labyrinth – Verkäufer haben lauthals ihre Ware angeboten und gehandelt.

Wir haben uns durch die Menge treiben lassen und ein leckeres Curry gegessen, bevor es zurück zum The Continent ging. Das Hotel hat uns am Abend zu Cocktails und zum Essen eingeladen und wir wollten auf keinen Fall zu spät kommen.

Die Aussicht aus den offenen Fenstern des Restaurants im 38. Stock war einfach der Hammer! Serviert wurde eine leckere Mischung aus traditioneller und moderner Thai-Küche – wirklich lecker! Wir hatten einen wunderbaren Abend und wir freuen uns riesig auf die kommenden Tage (fast Wochen) in Thailand.