Testbericht – Salewa Diadem Warm

Die Diadem Serie vom italienischem Unternehmen Salewa beinhaltet die drei Schlafsackmodell – Diadem Mild, Diadem Warm und Diadem Extreme. Die Komforttemperaturspanne der Schlafsäcke reicht von 3°C beim Diadem Mild bis zu -16°C beim Diadem Extreme.

Allgemeines

Der Salewa Diadem Warm ist in zwei verschieden Größen erhältlich – Responsive and Long. Der Diadem Warm Responsive ist für eine Körpergröße von bis zu 185cm geeignet und der Diadem Warm Long bis zu einer Körpergröße von 195cm. Um die Komforttemperatur von -2°C zu erreichen hat Salewa sich für eine 500g Daunenfüllung mit einem Mischvehältnis von 90/10-Entendaune entschieden. Darüber hinaus hat die Daunenfüllung eine Mindestbauschkraft von 750 cuin. 

Größen
     ResponsiveBis 185cm Körpergröße
     LongBis 195cm Körpergröße
ReisverschlussLinks oder rechts
Gewicht ohne Packsack1092g
Gewicht mit Packsack1163g
Packmaß28 x 22 x 20cm
Preisca. 400 EUR

Durch das gute Daunenmischverhältnis und die hohe Mindestfüllkraft kann der Diadem Warm bis zu einer Extrem-Temperatur von -26°C eingesetzt werden. Dabei wiegt der Salewa Diadem Warm 1092g.

Besondere Details

Die hohe Wärmeleistung des Diadem Warm erreicht Salewa neben der hochwertigen Dauenenfüllung mit einem speziellem Kammersystem. Zudem hat Salewa den Schlafsack noch mit einer isolierten Abdeckleiste, sowie einer vorgeformten Thermokaputze versehen. Beides soll verhindern, dass durch Bewegung warme Luft aus dem Schlafsack entweicht. Darüber hinaus hat der Diadem Warm im Inneren eine Tasche, die es einem erlaubt Wertsachen auch nachts nah bei sich zu haben.

Test

Um die Wärmeleistung des Salewa Diadem Warm zu testen, haben wir den Schlafsack künstlich aufgewärmt und mit einer Wärmebildkamera geschaut, wo der Schlafsack Wärme abgibt und wo Kältebrücken entstehen.

Zuerst haben wir den Schlafsack ausgebreitet, damit sich die Daunen richtig aufbauschen und eine maximale Wärmeleistung erzielt werden kann. Um den Schlafsack aufzuwärmen haben wir drei Wärmflaschen, die wir mit heißem Wasser gefüllt haben, in den Körperbereich des Schlafsacks platziert, sowie eine Wärmflasche in den Kopfbereich. Zwischen den Wärmflaschen haben wir jeweils zwei Gläser gestellt, damit sich die warme Luft im gesamten Schlafsack verteilen kann. 

Nach 15 Minute haben wir drei Bilder mit der Wärmebildkamera gemacht, um zu schauen in welchen Bereichen der Salewa Diadem Warm Wärme abgibt. Die blauen Bereiche auf den Bildern bedeuten das diese die geringste Oberflächentemperatur aufweisen. Je weiter sich die Farbe Richtung rot verändert desto höher ist an diesen Stellen die Oberflächentemperatur. Allerdings lassen sich die Bilder nicht eins zu eins vergleichen, da der Temperaturbereich bei jedem Bild neu definiert wird. Dies kannst du an den drei Temperaturangaben auf dem Bild sehen (rot = höchste Temperatur, grün = geringste Temperatur, weiß = mittlere Temperatur).

Die drei kleinen roten Bereiche, die auf der Gesamtansicht zu erkennen sind, sind ausschließlich in denen Bereichen, wo der Schlafsack der größten Wärme ausgesetzt ist. Unterhalb der Kopföffnung ist der rote Bereich sogar nur in Falten zu erkennen, in denen sich die Wärme leicht stauen kann. Dies könnt ihr ebenfalls sehr gut auf der Nahaufnahme des Kopfbereiches sehen. In der Nahaufnahme des Kopfbereiches ist außerdem zu erkennen, dass der Salewa Diadem Warm dort leichte Schwächen bei der Isolation aufweist. In den beiden Nahaufnahmen ist ebenfalls gut zu erkennen, dass der Schlafsack im Bereich des Reisverschlusses sehr gut isoliert ist und hierüber keine zusätzliche Wärme entweicht. 

Fazit

Der Salewa Diadem Warm ist genau in der Mitte zwischen perfekten Tourenschlafsack für den Winter und reinem Winterschlafsack, bei dem Gewicht und Packmaß keine Rolle spielen, einzuordnen. Auf der einen Seite gehört er beim Gewicht eher zu den leichteren Schlafsäcken, auf der anderen Seite ist das Packmaß wiederum eher im größeren Bereich anzuordnen. Das gleiche Bild zeigt sich bei der Wärmeisolation und dem Preis, auch hier ist der Diadem Warm mittig einzuordnen, wenn man ihn mit anderen Schlafsäcken vergleicht.

Weitere von uns getestete Schlafsäcke findest du hier.

Testbericht – Nordisk Passion Five

Der Passion Five ist der wärmste Schlafsack, der dreiteiligen Premium-Reihe des dänischen Herstellers Nordisk. Die Komforttemperaturen der Passion-Reihe reichen von 15°C beim Passion One von über 7°C bei Passion Three bis hin zu -2°C bei Passion Five.

Allgemeines

Der Passion Five ist aktuell in drei verschiedenen Größen erhältlich. Die kleinste Größe ist M ist für Personen bis zu 175cm geeignet. Für größere Personen hat Nordisk die Größen L und XL, wobei die Größe XL laut Hersteller auf eine maximale Körpergröße von 205cm beschränkt ist. Zusätzlich zu den verschiedenen Größen hat man bei dem Passion Five ebenfalls die Wahl zwischen drei verschiedenen Farben – Mood Indigo / Black, Navy/ Black und Brown/ Black. Bei der Reisverschlussseite bietet Nordisk allerdings keine Wahlmöglichkeit an. Die verschiedenen Modelle gibt es alle nur mit dem Reisverschluss auf der linken Seite.

Der Passion Five hat eine Komforttemperatur von -2°C, kann aber laut EN13537 Test bis zu einer Extremtemperatur von -25°C eingesetzt werden.

Größe
     MBis 175 cm Körpergröße
     LBis 190 cm Körpergröße
     XLBis 205 cm Körpergröße
ReisverschlussLinks
Gewicht ohne Packsack788g
Gewicht mit Packsack812g
Packmaß37×14 cm
Preisca. 643 EUR


Der Nordisk Passion Five ist mit einem Gewicht von 788g ohne Packsack und 812g mit Packsack ein absolutes Leichtgewicht. Und auch beim Packmaß von nur 37x14cm kann der Passion Five sogar mit Sommerschlafsäcken mithalten. Um eine möglichst hohe Wärmeleistung zu garantieren verwendet Nordisk für den Passion Five 100% Gänsedaune mit einem Mischverhältnis von 95/5 und einer Bauschkraft von 800cuin. Sowohl Mischverhältnis und Bauschkraft sind auch im Vergleich zu anderen Winterschlafsäcken absolute Topwerte.

Besondere Details

Durch die S-Kammer Konstruktion des Passion Fives erreicht Nordisk eine besonders gute Wärmeleistung an den empfindlichen Schlafsackseiten. Ein weiterer Vorteil ist, dass die S-Kammer Konstruktion kein zusätzliches Gewicht mit sich bringt und das bei verbesserter Wärmeleistung. Um den größtmöglichen Schlafkomfort zu gewährleisten setzt Nordisk bei dem Passion Five auf eine Mummienform, die sich der Kontur des menschlichen Körpers anfasst und deshalb im Fußbereich enger zusammenläuft. Dadurch wird die im Schlafsack enthaltene Luft verringert und es muss somit weniger Luft erwärmt werden.

Durch den Wärmekragen im Inneren des Schlafsacks soll verhindert werden, das warme Luft durch die Kopföffnung aus dem Schlafsack entweichen kann. Die Kapuze ist deshalb mit einem Kordelzug ausgestattet, um das Entweichen warmer Luft nochmals zu verringern.

Test

Um die Wärmeleistung des Nordisk Passion Fives zu testen, haben wir den Schlafsack künstlich aufgewärmt und mit einer Wärmebildkamera geschaut, wie viel Wärme der Schlafsack abgibt und wo Kältebrücken entstehen.

Zuerst haben wir den Schlafsack ausgebreitet, damit sich die Daunen richtig aufbauschen und eine maximale Wärmeleistung erzielt werden kann. Um den Schlafsack aufzuwärmen haben wir drei Wärmflaschen, die wir mit heißem Wasser gefüllt haben, in den Körperbereich des Schlafsacks platziert, sowie eine Wärmflasche in den Kopfbereich. Zwischen den Wärmflaschen haben wir jeweils zwei Gläser gestellt, damit sich die warme Luft im gesamten Schlafsack verteilen kann. 

Nach 15 Minute haben wir drei Bilder mit der Wärmebildkamera gemacht, um zu schauen in welchen Bereichen der Nordisk Passion Five Wärme abgibt. 

Die blauen Bereiche auf den Bildern bedeuten das diese die geringste Oberflächentemperatur aufweisen. Je weiter sich die Farbe Richtung rot verändert desto höher ist an diesen Stellen die Oberflächentemperatur. Allerdings lassen sich die Bilder nicht eins zu eins vergleichen, da der Temperaturbereich bei jedem Bild neu definiert wird. Dies kannst du an den drei Temperaturangaben auf dem Bild sehen (rot = höchste Temperatur, grün = geringste Temperatur, weiß = mittlere Temperatur). 

Der Nordisk Passion Five zeigt, wie zu erwarten, die größte Wärmeabgabe in den Bereichen, in denen die Wärmflaschen platziert wurden, da der Schlafsack hier mit Abstand der größten Wärme ausgesetzt ist. Dies kannst du auf der Gesamtansicht deutlich an den drei roten Stellen erkennen. Auf der Detailaufnahme des Fußbereiches ist zu erkennen, dass der Schlafsack auf der linken Seite, wo sich der Reisverschluss befindet, mehr Wärme abgibt als auf der rechten Seite.

Fazit

Das geringe Gewicht und das kleine Packmaß machen den Passion Five zu einem perfekten Begleiter für Mehrtagestouren bei kalten Temperaturen. Obendrein muss man dafür nicht mal große Abstriche bei der Wärmeleistung des Schlafsacks machen. Auf der anderen Seite hat das Ganze aber auch einen sehr stolzen Preis. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Nordisk Passion Five ist ein absoluter Premium Schlafsack für alle, diejenigen ist, die auch bei kälteren Temperaturen lange Touren mit Übernachtungen im Freien planen und auf das Gewicht achten wollen/ müssen.

Weitere von uns getestete Schlafsäcke findest du hier.

Testbericht – Mountain Hardware Rock™ 15F/-9C

Die Rock™ Serie ist eine drei Schlafsäcke umfassende Serie vom US-amerikanischem Outdoor-Hersteller Mountain Hardware.  Die Temperaturlimits der drei Schlafsäcke reichen von -1°C bis -18°C. Alle drei Mode gibt es jeweils in einer Unisexvariante und einer Frauenvariante. Hier im Test haben wir die Unisexvariante vom Rock™ 15F/-9C getestet.

Allgemeines

Der Mountain Hardware Rock™ 15F/-9C ist in zwei verschiedenen Größen erhältlich. Die Unisex-Variante ist nochmals in zwei Ausführungen unterteilt. Die Regular-Ausführung ist für Personen mit einer Körpergröße von maximal 183cm und die Long-Ausführung für Personen mit einer Körpergröße bis zu 198cm. Bei beiden Ausführungen gibt es den Reißverschluss wahlweise auf der linken oder der rechten Seite.

Größen
     RegularBis 183cm Körpergröße
     LongBis 198cm Körpergröße
ReisverschlussLinks oder rechts
Gewicht ohne Packsack1.084 (nachgewogen)
Gewicht mit Packsack1.215 (nachgewogen)
Packmaß39 x 20 cm
PreisCa. 290 EUR


Bei unserer Online-Recherche sind wir auf unterschiedliche Gewichtsangaben gestoßen. Laut Hersteller hat der Rook™ 15F/-9C ein Gewicht von ungefähr 1092g. Der Online-Shop gibt das Gewicht jedoch mit 1125g an. Wir haben hier nochmal nachgewogen und dabei ist ein Gewicht von 1215g inklusive Packsack herausgekommen. Also Füllung verwendet Mountain Hardware eine 80/20 Mischung aus Daunen und Federn mit einer Bauschkraft von 650 cuin. Das Füllgewicht beträgt dabei ungefähr 600g. 

Besondere Details

Der Rock™ 15F/-9C ist mit einem ganz besonderen Wärmekragen ausgestattet, da sich dieser nicht im Inneren des Schlafsacks befindet, sondern einmal um die Kopföffnung herum geht. Damit soll verhindert werden, dass überhaupt kalte Luft in den Schlafsack gelangt. Darüber hinaus verfügt der Schlafsack noch über einen weiteren Wärmekragen, der eventuell eindringende kalte Luft daran hindern soll in den unteren Bereich des Schafsacks zu gelangen.

Das von Mountain Hardware gewählte Außenmaterial ist wasserabweisend, was es ermöglicht den Rock™ 15F/-9C auch zum Biwakieren einzusetzen, da es dabei im Frühjahr und Herbst häufig dazu kommen kann, dass der Schlafsack morgens mit Tau überzogen ist.

Test

Um die Wärmeleistung des Mountain Hardware Rock™ 15F/-9C zu testen, haben wir den Schlafsack künstlich aufgewärmt und mit einer Wärmebildkamera geschaut, wie viel Wärme der Schlafsack abgibt und wo Kältebrücken entstehen.

Zuerst haben wir den Schlafsack ausgebreitet, damit sich die Daunen richtig aufbauschen und eine maximale Wärmeleistung erzielt werden kann. Um den Schlafsack aufzuwärmen haben wir drei Wärmflaschen, die wir mit heißem Wasser gefüllt haben, in den Körperbereich des Schlafsacks platziert, sowie eine Wärmflasche in den Kopfbereich. Zwischen den Wärmflaschen haben wir jeweils zwei Gläser gestellt, damit sich die warme Luft im gesamten Schlafsack verteilen kann. 

Nach 15 Minute haben wir drei Bilder mit der Wärmebildkamera gemacht, um zu schauen in welchen Bereichen der Mountain Hardware Rock™ 15F/-9C Wärme abgibt. Die blauen Bereiche auf den Bildern bedeuten das diese die geringste Oberflächentemperatur aufweisen. Je weiter sich die Farbe Richtung rot verändert desto höher ist an diesen Stellen die Oberflächentemperatur. Allerdings lassen sich die Bilder nicht eins zu eins vergleichen, da der Temperaturbereich bei jedem Bild neu definiert wird. Dies kannst du an den drei Temperaturangaben auf dem Bild sehen (rot = höchste Temperatur, grün = geringste Temperatur, weiß = mittlere Temperatur).

Die Gesamtansicht des Rock™ 15F/-9C zeigt, eine Oberflächentemperatur von 10,8°C in der Mitte des Schlafsacks. Dies ist ca. 2°C höher als bei vergleichbaren Schlafsäcken. Ein Grund hierfür könnte z.B. die geringe Bauschkraft der verwendeten Daune von 650 cuin sein. Des Weiteren sind zwei besonders Wärme durchlässige Stellen in der Gesamtansicht auffällig. Hier ist allerdings anzumerken, dass diese Bereich eim Test besonders viel Wärme ausgesetzt waren. Der Bereich in der Mitte des Schlafsacks, welcher der gleichen Wärme ausgesetzt war, zeigt diese Wärmeabgabe hingegen nicht. Daraus lässt sich erschließen, dass der Rock™ 15F/-9C in der Mitte besser gefüttert ist als im Fußbereich und im oberen Bereich. In der Nahaufnahme des Kopfbereiches ist zu erkennen, dass hier sowohl über die Nähte aber auch die Flächen Wärme abgegeben wird.

Fazit

Der Rock™ 15F/-9C zeigt bei dem Wärmetest ein paar Schwachstellen, ist aber grundsätzlicher ein sehr solider Winterschlaft. Uns persönlich hat das Material, dass Mountain Hardware verwendet nicht überzeugt, da es sich unserer Meinung nach nicht besonders angenehm auf der Haut anfühlt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Mountain Hardware Rock™ 15F/-9C ein guter Wintersack für alle diejenigen ist, bei denen der Preis und nicht Packmaß und Gewicht im Vordergrund stehen. 

Weitere von uns getestete Schlafsäcke findest du hier.

Testbericht – Mammut Sphere Down 3-Season

Der Sphere Down 3-Season ist ein Daunenschlafsack der Schweizer Firma Mammut und einer von sieben verschiedenen Daunenschlafsäcken, die Mammut aktuell im Programm hat.

Allgemeines

Der Sphere Down 3-Season ist in zwei verschieden Größen erhältlich. Eine Variante für eine Körpergröße von bis zu 180cm und die zweite Variante für Personen mit einer Körpergröße von bis zu 195cm. Aktuell ist der Shpere Down 3-Season nicht als reine Frauenvariante erhältlich. 

Die Komforttemperatur des Schlafsacks liegt bei -1°C. Laut Hersteller kann der Schlafsack im Extremfall sogar bei Temperaturen bis zu -24°C eingesetzt werden.  

Größen
    185Bis 185cm Körpergröße
    195Bis 200cm Körpergröße
ReisverschlussLinks
Gewicht ohne Packsack826g (nachgewogen)
Gewicht mit Packsack906g (nachgewogen)
Packmaß
Preisca. 530 EUR


Mammut benutzt als Füllung für seinen Sphere Down 3-Season 90% Gänsedaune und 10% Gänsefedern, die beide mit dem RDS (Responsible Down Standard) zertifiziert sind. Insgesamt beträgt das Füllgewicht laut Hersteller 450g. Das Gesamtgewicht des Schlafsacks ohne Packsack beträgt 826g. Dadurch gehört der Sphere Down 3-Season definitiv zu den Leichtgewichten unter den Drei-Jahreszeiten-Schlafsäcken.

Besondere Details

Das Hauptmerkmal des Sphere Down 3-Season ist das federleichte Außengewebe aus prolightTX™, was laut alpin.de nur 330g wiegt. Darüber hinaus verzichtet Mammut auf einen Wärmekragen, um das Gesamtgewicht des Schlafsacks möglichst gering zu halten. Wärmekragen werden bei vielen Schlafsäcken dafür eingesetzt, um zu verhindern, dass kalte Luft in den Körperteil des Schlafsacks gelangt. Im Fußbereich setzt Mammut hingegen auf zusätzliche Isolation, um mehr Schlafkomfort zu gewähren und kalten Füßen vorzubeugen. Damit die Daunen im Schlafsack nicht verrutschen und keinen Kältebrücken entstehen, hat Mammut den Sphere Down 3-Season mit wellenförmige Kammern ausgestattet.

Test

Um die Wärmeleistung des Mammut Sphere Down 3-Season zu testen, haben wir den Schlafsack künstlich aufgewärmt und mit einer Wärmebildkamera geschaut, wie viel Wärme der Schlafsack abgibt und wo Kältebrücken entstehen.

Zuerst haben wir den Schlafsack ausgebreitet, damit sich die Daunen richtig aufbauschen und eine maximale Wärmeleistung erzielt werden kann. Um den Schlafsack aufzuwärmen haben wir drei Wärmflaschen, die wir mit heißem Wasser gefüllt haben, in den Körperbereich des Schlafsacks platziert, sowie eine Wärmflasche in den Kopfbereich. Zwischen den Wärmflaschen haben wir jeweils zwei Gläser gestellt, damit sich die warme Luft im gesamten Schlafsack verteilen kann. 

Nach 15 Minute haben wir drei Bilder mit der Wärmebildkamera gemacht, um zu schauen in welchen Bereichen der Mammut Sphere Down 3-Season Wärme abgibt. Die blauen Bereiche auf den Bildern bedeuten das diese die geringste Oberflächentemperatur aufweisen. Je weiter sich die Farbe Richtung rot verändert desto höher ist an diesen Stellen die Oberflächentemperatur. Allerdings lassen sich die Bilder nicht eins zu eins vergleichen, da der Temperaturbereich bei jedem Bild neu definiert wird. Dies kannst du an den drei Temperaturangaben auf dem Bild sehen (rot = höchste Temperatur, grün = geringste Temperatur, weiß = mittlere Temperatur).

Auf dem Wärmebild mit der Gesamtansicht des Schlafsacks ist zu erkennen, dass der Sphere Down 3-Season keine deutlichen Schwachstellen bei der Wärmeleistung aufzeigt. In der Nahansicht des Fußbereiches ist allerdings zu erkennen, dass durch die Nähte mehr Wärme abgegeben wird als über die anderen Bereiche. Dies ist aber keine Überraschung, da an den Nähten die Daunenfüllung am Dünsten ist. Sowohl bei der Gesamtansicht als auch bei der Nahaufnahme des Kopfbereiches sind leichte Schwachstelle an der Wärmedämmung des Reißverschlusses zu erkennen.

Fazit

Der Mammut Sphere Down 3-Season ist ein recht leichter Drei-Jahreszeiten-Schlafsack, der im Bereich Wärmeisolation auch mit reinen Winterschlafsäcken mithalten kann. Das geringe Gewicht sorgt jedoch dafür, dass die Wärmeisolation an gewissen Stellen leichte Schwächen aufweist. Trotz dessen macht das geringe Gewicht und das kleine Packmaß den Sphere Down 3-Season zu einem perfekten Begleiter für Touren bei kalten Temperaturen.

Weitere Schlafsäcke, die wir getestet haben findest du hier.

Testbericht – Grüezi Bag Biopod DownWool Ice 185

Der Biopod DownWool Ice 185 ist einer von drei Schlafsäcken der Ice-Schlaftsackreihe vom deutschen Unternehmen Grüezi Bag. Die Komforttemperatur der Schlafsackreihe reicht von -1°C beim Ice bis zu -8°C beim Ice Extreme. In unserem Test haben wir den DownWool Ice 185 getestet.


Allgemeines

Der Biopod DownWool Ice 185 ist aktuell in drei verschiedenen Größen erhältlich. Die maximale Körpergröße für den Schlafsack findet sich im Namen des Schlafsacks wieder. In diesem Fall des Biopod DownWool Ice 185 sind es dementsprechend 185cm. Darüberhinaus gibt es den DownWool Ice noch in den Größen 175 und 200. Die Komforttemperatur des Schlafsacks liegt bei -1°C. Laut EN 13537 Temperaturangaben kann der Schlafsack bis zu einer Temperatur von -26°C. 

Größe
     175Bis 175cm Körpergröße
     185Bis 185cm Körpergröße
     200Bis 200cm Körpergröße
ReisverschlussRechts
Gewicht ohne Packsack1612g
Gewicht mit Packsack1708g
Packmaß (unkomprimiert/ komprimiert)Ø 22 x 38 cm/ Ø 23 x 25 cm
Preisca. 438 EUR


Die Komforttemperatur von -1°C erreicht Grüezi Bag mit 750g einer einzigartigen Daunen-Wolle Mischung 70% Entendaune und 30% veredelter Wolle. Die verwendete Entendaunenfüllung hat ein 90/10 Daunen-Feder-Verhältnis mit einer Füllkraft von 650 cuin. Die von Grüezi Bag verwendete Daune ist außerdem mit dem Resposible Down Standard (RDS) zertifiziert. Das komprimierte Packmaß beträgt bei dem Schlafsack Ø 23 x 25 cm bei einem Gewicht von 1708g.


Besondere Details

Um zu verhindern, dass kalte Luft aus dem Schlafsack entweicht hat Grüezi Bag den DownWool Ice 185 mit einem Wärmekragen, einer einstellbaren Kaputze, sowie einen Facebaffle ausgestattet. Darüber hinaus kann der Schlafsack mit einem elektrisch beheizbarem Wärmehüftsack ausgestattet werden. Dieser ist jedoch nicht im Kaufpreis enthalten und ist daher nicht getestet worden. Für einen möglichst hohen Schlafkomfort hat der Schlafsack ein Kopfkissenfach, welches verhindert, dass das Kissen verrutschen kann. 

Beim Außenmaterial setzt Grüezi Bag auf die hoch wasserabweisende Imprägnierung Bionic Finish Eco. Außerdem wurde der Schlafsack noch mit einer Innentasche und Außentasche ausgestattet, die es einem ermöglichen seine Wertsachen nah bei einem zu verstauen.


Test

Um die Wärmeleistung des Grüezi Bag Biopod DownWool Ice 185 zu testen, haben wir den Schlafsack künstlich aufgewärmt und mit einer Wärmebildkamera geschaut, wie viel Wärme der Schlafsack abgibt und wo Kältebrücken entstehen.

Zuerst haben wir den Schlafsack ausgebreitet, damit sich die Daunen richtig aufbauschen und eine maximale Wärmeleistung erzielt werden kann. Um den Schlafsack aufzuwärmen haben wir drei Wärmflaschen, die wir mit heißem Wasser gefüllt haben, in den Körperbereich des Schlafsacks platziert, sowie eine Wärmflasche in den Kopfbereich. Zwischen den Wärmflaschen haben wir jeweils zwei Gläser gestellt, damit sich die warme Luft im gesamten Schlafsack verteilen kann. 

Nach 15 Minute haben wir drei Bilder mit der Wärmebildkamera gemacht, um zu schauen in welchen Bereichen der Grüezi Bag Biopod DownWool Ice 185 Wärme abgibt. Die blauen Bereiche auf den Bildern bedeuten das diese die geringste Oberflächentemperatur aufweisen. Je weiter sich die Farbe Richtung rot verändert desto höher ist an diesen Stellen die Oberflächentemperatur. Allerdings lassen sich die Bilder nicht eins zu eins vergleichen, da der Temperaturbereich bei jedem Bild neu definiert wird. Dies kannst du an den drei Temperaturangaben auf dem Bild sehen (rot = höchste Temperatur, grün = geringste Temperatur, weiß = mittlere Temperatur).

In der Gesamtansicht ist deutlich zu erkennen, dass der Grüezi Bag Biopod DownWool Ice 185 an den Stellen, wo die Wärmflaschen platziert wurden besonders viel Wärme abgibt. Dies ist aber normal, da der Schlafsack hier einer enormen Wärme ausgesetzt ist. Drüber hinaus zeigt wie Wärmebildkamera aber, dass der Schlafsack gut isoliert ist. Dies ist auf den Nahaufnahmen des Fuß- und Kopfbereiches ebenfalls deutlich zu erkennen. Im Kopfbereich sind aber leichte Verfärbungen/ Wärmeverlust an den Nähten zu erkennen.

Fazit

Grüezi Bag setzt als einziges Unternehmen auf deine Mischfüllung aus Daune und Wolle. Die Bilder der Wärmebildkamera zeigen deutlich auf, dass Grüezi Bag damit bei der Wärmeleistung mit anderen Schlafsäcken mithalten kann. Auch sonst fühlt sich der Biopod DownWool Ice 185 sehr angenehm an und ist hochwertig verarbeitet. Einzig das sehr hohe Gewicht und das große Packmaß sind für uns Gründe, die den Einsatzbereich des Biopod DownWool Ice 185 beschränken.

Weitere von uns getestete Schlafsäcke findest du hier.

Testbericht – Deuter Astro Pro 800

Mit der Astro Pro Schlafsackreihe hat Deuter eine Schlafsackreihe auf den Markt gebracht, die vier Schlafsackmodel umfasst. Die vier Schlafsackmodelle unterscheiden sich hauptsächlich in den Temperaturbereich und damit auch in den Einsatzgebieten. Die Komforttemperaturbereiche der Astro Pro Serie reichen von 2°C beim Astro Pro 400 bis zu -12°C beim Astro Pro 1000. Die Modelle Astro Pro 400, 600 und 800 gibt es jeweils auch in einer Frauenversion.


Allgemeines


Der Deuter Astro Pro 800 ist in drei verschiedenen Größen erhältlich – Regular, L & SL (Frauen). Die Regular Variante ist für Personen mit einer Körpergröße von bis zu 185cm geeignet, die L-Variante für Personen mit einer Körpergröße von bis zu 200cm. Die SL-Variante ist das Frauenmodel und ist bis zu einer Körpergröße von bis 175cm geeignet. Das Frauenmodel ist speziell auf das Wärmeempfinden von Frauen angepasst in dem verstärkende Einstätze im Nieren- und Fußbereich eingesetzt wurden. 

Der Astro Pro 800 hat eine Komforttemperatur von -7°C, eine Übergangstemperatur von -15°C und eine Extremtemperatur von -33°C. Dieser Temperaturbereich klassifiziert den Astro Pro 800 zu einem klassischen Dreijahreszeitenschlafsack, obwohl sehr kälteempfindliche Personen den Schlafsack auch gut in sehr lauen Sommernächten benutzen können.

Größen
RegularBis 185cm Körpergröße
LBis 200cm Körpergröße
SL (Frauen)Bis 175cm Körpergröße
ReisverschlussLinks
Gewicht ohne Packsack1410g
Gewicht mit Packsack1520g
Packmaßø 19 cm x 41 cm
Preisca. 370 EUR


Der Astro Pro 800 hat ein Füllgewicht von 800g, wofür die 800 im Produktnamen steht. Das Gesamtgewicht des Schlafsacks beläuft sich auf 1410g ohne Packsack und auf 1520g mit Packsack, womit der Astro Pro 800 kein absolutes Leichtgewicht ist aber in der Komfortemperaturklasse absolut im Rahmen liegt. Gefüllt ist der Astro Pro mit einer 90/10 Daune/Feder Mischung mit einer Bauschkraft von 650+ cuin.



Besondere Details

Deuter hat den Astro Pro 800 mit einem Stretch Comfort System ausgestattet, wodurch der Schlafsack um bis zu 25% in der Breite gedehnt werden kann und sich somit ideal der Körperform anpasst. Durch eine Waffelstruktur der Daunenkammern im unteren Bereich des Schlafsacks wird verhindert, dass die Daunen beim Bewegen verrutschen und somit immer eine ideale Wärmeisolation gewährleistet ist. Darüber hinaus verfügt der Astro Pro 800 über einen Wärmekragen, der verhindern soll, dass kalte Luft in den Schlafsack strömen kann. Gesichert wird dieser mit einem Klettverschluss, damit der Wärmekragen während des Schlafens nicht unbeabsichtigt verrutscht oder aufgeht. Außerdem verfügt der Schlafsack noch über eine Wertsachentasch im Inneren des Schlafsacks.

Der mitgelieferte Kompressionspacksack ermöglicht ein leichtes und sehr komprimiertes Zusammenpacken, was vor allem auf längeren Trekkingtouren sehr praktisch ist, da der Platz im Rucksack ja bekanntlich begrenzt ist.


Test

Um die Wärmeleistung des Deuter Astro Pro 800 zu testen, haben wir den Schlafsack künstlich aufgewärmt und mit einer Wärmebildkamera geschaut, wie viel Wärme der Schlafsack abgibt und wo Kältebrücken entstehen.

Zuerst haben wir den Schlafsack ausgebreitet, damit sich die Daunen richtig aufbauschen und eine maximale Wärmeleistung erzielt werden kann. Um den Schlafsack aufzuwärmen haben wir drei Wärmflaschen, die wir mit heißem Wasser gefüllt haben, in den Körperbereich des Schlafsacks platziert, sowie eine Wärmflasche in den Kopfbereich. Zwischen den Wärmflaschen haben wir jeweils zwei Gläser gestellt, damit sich die warme Luft im gesamten Schlafsack verteilen kann. 

Nach 15 Minute haben wir drei Bilder mit der Wärmebildkamera gemacht, um zu schauen in welchen Bereichen der Deuter Astro Pro 800 Wärme abgibt. Die blauen Bereiche auf den Bildern bedeuten das diese die geringste Oberflächentemperatur aufweisen und je weiter sich die Farbe Richtung rot verändert desto höher ist an diesen Stellen die Oberflächentemperatur. Allerdings lassen sich die Bilder nicht eins zu eins vergleichen, da der Temperaturbereich bei jedem Bild neu definiert wird. Dies kannst du an den drei Temperaturangaben auf dem Bild sehen (rot = höchste Temperatur, grün = geringste Temperatur, weiß = mittlere Temperatur).

Auf den Bildern der Wärmebildkamera ist zu erkennen, dass der Deuter Astro Pro 800 grundsätzlich eine gute Wärmeisolation hat, da sich die Oberfläche in der Mitte des Schlafsacks nur auf 6,4°C angestiegen ist. Allerdings ist es auffällig, dass gerade in den Falten und an den Nähten des Fußbereichs verhältnismäßig viel Wärme abgegeben wird. Im Kopfbereich ist dieses jedoch überhautpt nicht zu sehen, was sehr wichtig ist, wenn man den Schlafsack am Rande des Komfortbereiches verwendet wird. 


Fazit

Der Deuter Astro Pro 800 ist ein super Schlafsack für eine Übernachtung im Freien bei Minus geraden. Wegen dem hohen Gewicht und des relativ großen Packmaßes eignet sich der Astro Pro 800 allerdings nicht für längere Wintertouren, bei denen sehr auf das Gewicht geachtet werden muss. Dafür ist der Astro Pro 800 auch eher im unteren Preisbereich von hochwertigen Winterschlafsäcken einzuordnen.

Weitere von uns getestete Schlafsäcke findest du hier.

Testbericht – Mountain Equipment Classic 750 Damen

Der Classic 750 Schlafsack ist Teil der vier Schlafsackmodelle umfassenden Classic-Serie vom amerikanischem Unternehmen Mountain Equipment, wobei der Komfortbereich der Modelle zwischen 5°C beim Classic 300 und -9°C beim Classic 1000 liegt. Die Schlafsäcke der Classic Reihe gibt es alle jeweils in einer Unisexausführung und einer Damenausführung. In unserem Test haben wir die Damenausführung vom Classic 750 für euch getestet.

Allgemeines:

Den Mountain Equipment Classic 750 – Damen gibt es in den zwei Größen Regular und XL. Die Größe Regular ist für Frauenmit einer Körpergröße von bis zu 170cm geeignet und die XL Ausführung bis zu einer Körpergröße von 185cm. Außerdem gibt es bei beide Modeln die Auswahl auf welcher Seite der Reisverschluss sich befinden soll.

Die Komforttemperatur vom Classic 750 liegt bei -5°C und laut EN 13537 Temperaturangaben kann der Schlafsack sogar bis -31°C eingesetzt werden, was ihn perfekt für den Einsatz in Nächten macht, wo die Temperaturen auch mal unter den Gefrierpunkt fallen können.

Größen  
Regular Bis 170cm Körpergröße
   XL Bis 185cm Körpergröße
Reisverschluss Links oder rechts
Gewicht ohne Packsack 1265g (nachgewogen)
Gewicht mit Packsack 1318g (nachgewogen)
Packmaß 28 x 22 x 20cm
Preis ca. 370 EUR
 

Bei einem Gewicht von 1265g mit Packsack und einem Packmaß von 28 x 22 x 20cm eignet sich der Classic 750 nur bedingt für längere Touren während der kalten Jahreszeiten, da sowohl Gewicht als auch Packmaß überhalb der Konkurrenz liegen.


 

Besondere Details

Um eine bestmögliche Wärmeleistung zu gewähren ist der Classic 750 mit schrägen Boxkammern ausgestattet. Zu dem sorgen die schrägen Boxkammern noch für eine Reduzierung des Gewichts. Des Weiteren, setzt Mountain Equipment auf ihr Lode Lock System, ein Magnetverschluss, zum Verschließen des Wärmekragens, was ein ungewolltes Öffnen verhindern soll. Als weitere Wärmefeature verwendet Mountain Equipment fünf Kammern im Kopfbereich, die die Daunenfüllung in Position halten und zwei Daunenkammern mit großzügigem Volumen im Fußbereich. 


Darüber hinaus, verwendet Mountain Equipment Helium 40 als Außenmaterial, was die Außenschicht des Schlafsacks wasserabweisend und winddicht von außen macht. Die Daunenfüllung bestellt aus 90% Entendaunen.



Test

Um die Wärmeleistung des Mountain Equipment Classic 750 Damen zu testen, haben wir den Schlafsack künstlich aufgewärmt und mit einer Wärmebildkamera geschaut, wie viel Wärme der Schlafsack abgibt und wo Kältebrücken entstehen.

Zuerst haben wir den Schlafsack ausgebreitet, damit sich die Daunen richtig aufbauschen und eine maximale Wärmeleistung erzielt werden kann. Um den Schlafsack aufzuwärmen haben wir dann drei Wärmflaschen, die wir mit heißem Wasser gefüllt haben, in den Körperbereich des Schlafsacks platziert, sowie eine Wärmflasche in den Kopfbereich. Zwischen den Wärmflaschen haben wir jeweils zwei Gläser gestellt, damit sich die warme Luft im gesamten Schlafsack verteilen kann. 

Nach 15 Minute haben wir haben wir drei Bilder mit der Wärmebildkamera gemacht, um zu schauen in welchen Bereichen der Mountain Equipment Classic 750 Damen Wärme abgibt. 

Die blauen Bereiche auf den Bildern bedeuten das diese die geringste Oberflächentemperatur aufweisen. Je weiter sich die Farbe Richtung rot verändert desto höher ist an diesen Stellen die Oberflächentemperatur. Allerdings lassen sich die Bilder nicht eins zu eins vergleichen, da der Temperaturbereich bei jedem Bild neu definiert wird. Dies kannst du an den drei Temperaturangaben auf dem Bild sehen (rot = höchste Temperatur, grün = geringste Temperatur, weiß = mittlere Temperatur).

Auf den drei Bildern der Wärmebildkamera ist zu erkennen, dass der Mountain Equipment Classic 750 keine außergewöhnlichen Schwachstellen bei der Wärmeisolierung aufweist. Auffällig ist dabei vor allem die sehr gute Isolierung der Kapuze, wo kaum eine Wärmeabgabe zu erkennen ist. Hier scheint es, als ob die Nähte nochmals extra isoliert sind, da im Fußbereich gerade dort Schwachstellen zu erkennen sind.

 

 

Fazit

Der Classic 750 von Mountain Equipment ist ein hervorragender Schlafsack für die kälteren Jahreszeiten, aber auch im Sommer, wenn die Reise in nicht so warme Region geht ist der Classic 750 der ideale Begleiter für Personen, die nachts leichter frieren oder es gerne wärmer haben. Lediglich das recht große Packmaß und das recht hohe Gewicht machen den Classic 750 zu keinem idealen Begleiter für längere Touren während der kalten Jahreszeit. Dafür überzeugt der Classic 750 dann wiederum beim Preis.

 

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MindShift UltraLight™ Dual 36L Twilight Blue

Heutzutage sollte es ein Einfaches sein einen geeigneten Fotorucksack zu finden. Aber wo soll man anfangen zu suchen? Klar, als erstes erstmal bei Google oder Amazon suchen. Doch die Auswahl ist schier unendlich!

Da ich viele lange Tagestouren und auch Mehrtagestouren unternehme, kam für mich ein klassischer Fotorucksack nicht in Frage. Ich suchte einen Rucksack, der Fotorucksack und Daypack kombiniert, damit ich auf meinen Touren genug Platz für Klamotten und Verpflegung, aber auch für meine Kameraausrüstung habe. Und schon war die Auswahl schwindend gering. Es dauerte eine Weile, bis ich den für mich idealen Rucksack gefunden hatte, der im richtigen Verhältnis Daypack und Kamerarucksack war. Meine Wahl fiel dann auf den MindShift UltraLight™ Dual 36L Twilight Blue.


Features

Der MindShift UltraLight™ Dual 36L hat ein Feature, das mir persönlich sehr wichtig war, ein Trinkflaschenfach an der Außenseite des Rucksacks, damit man beim Wandern den Rucksack nicht jedes Mal absetzen muss, wenn man etwas trinken möchte. Wem das noch nicht genügt, der kann zusätzliches Getränke im Trinkbasenfach (26,5cm x 49cm) am Rücken platzieren. Ich nutze dieses Fache jedoch hauptsächlich als Laptopfach.

Das besondere Feature an diesem Rucksack ist sicherlich das herausnehmbare Kamerafach. Das Kamerafach hat eine Größe von 25cm x 25cm x 16,5cm. Das bietet genug Platz für eine DSLR mit Objektiv und zwei weiteren Objektiven. Zusätzlich ist im Deckel ein Netz angebracht in dem ich Akkus und Speicherkarten verstaue. Wenn man das Kamerafach herausgenommen hat, kann man daran einen Gurt befestigen und es als Umhängetasche verwenden. Sehr praktisch war dies bei unserer Thailand-Reise, da es oft sehr warm war und wir oft kurze Ausflüge unternommen habe bei denen ich nicht den ganzen Rucksack brauchte, aber sehr gerne eine Kameratasche dabeihatte. Wenn der die Kameratasche im Rucksack ist, ist es theoretisch möglich auf das Kamerafach zu zugreifen ohne den Rucksack abzusetzen. Das geht tatsächlich, ist aber nicht ganz einfach, da es umso schwieriger ist, je mehr Ausrüstung in der Kameratasche ist, die rausfallen kann.

Ein weiteres wichtiges Feature für einen Kamerarucksack ist eine Stativhalterung, die auch bei dem MindShift UltraLight™ Dual 36L Twilight gegeben ist. Für meinen Geschmack ist sind die Stativaufnahmepunkte etwas tief am Rucksack angebracht, wo durch das Stativ sehr weit unten hängt, was hin und wieder hinderlich sein kann.

Als weiteres kleines Feature ist am Hüftgurt noch eine kleine Tasche angebracht, die Platz für ein Handy, Stirnlampe oder Messer bietet.



Nutzung

Der MindShift UltraLight™ Dual 36L ist super angenehm zu tragen, auch bei hohem Gewicht. Dies liegt vor allem an dem extrem breitem Hüftgurt, der das Gewicht des Rucksacks auch die Hüften verteilt. Durch den Brustgurt lässt sich das Gewicht des Rucksacks noch zusätzlich verteilen.

Ein Manko an dem ich mich schon häufiger gestört habe, hat der Rucksack. Wenn das Daypack-Fach sehr voll ist, lässt sich die Klappe des Rucksacks nicht mehr komplett über den Rucksack ziehen. Dies liegt daran, dass die Klappe des Rucksacks nicht höhenverstellbar ist. Hier liegt auf jeden Fall noch Verbesserungspotenzial.



Kosten

Den MindShift UltraLight™ gibt es in zwei Farbausführungen (Twilight Blue und Black Magma) sowie drei verschiedenen Größen (16L, 25L und 36L). Die kleinste Variante kosten ca. 135€, die Mittlere ca. 190€ und die Größe Variante ca. 225€.

Fazit

Auch wenn der MindShift UltraLight™ Fotorucksach seinen Preis hat, ist er diesen auf jeden Fall, da er eine super Kombination aus Daypack und Fotorucksack, die sich perfekt für Wandertouren oder auch andere Unternehmungen eignet.